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Die Auseinandersetzung mit "männlichen" Vorbildern ist wichtig nd auch ein guter Einstieg in die Arbeit mit einer Jungengruppe. Möglich sind die Beschäftigung mit Comicfiguren, mit Action-Filmhelden oder auch mit Werbefiguren. Diese Bilder können z.B. in der Form einer Dia-show oder als Bilder für Collagen-Arbeit präsentiert werden. Wichtig ist hier, auch Bilder einzubeziehen, die "ungewöhnliche" Personen, Körper etc. zeigen, also die Jungen mit dem zu konfrontieren, was sie sonst als "schwul", "pervers", "mädchenhaft" o.ä. abqualifizieren Wir arbeiten ausdrücklich nicht mit "erfolgreichen" Männern als "Vorbild", weil für die identitätskritische Arbeit eine "erfolgreiche Männlichkeit" nicht Teil der Lösung sondern Teil des Problems ist. Anschließend kann auf einer Wandzeitung gesammelt werden, was die Jungen mit "Leitbildern und auch mit "Leidbildern" verbinden. Methodisch kann weitergearbeitet werden durch entsprechnede Rollenspiele, Erstellen einer Plastik eines "Mustermannes" oder durch Malen von Ganz-Körper-Umissen des je eigenen Körpers mit der Fragestellung von z.B. "wie fühlst du dich wohl?". | |
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Eine Sammlung solcher Bilder ist als Diashow im MS-power-point-Format bei Pat-Ex erhältlich. |
Diese Dia-Show zu "männlicher" (und "weiblicher") Sozialisation versucht, anhand von Alltagsbildern zu zeigen, was "Patriarchat", "Heteronormativität" bzw. "geschlechtsspezifische Sozialisation" für Jungen und Mädchen bzw. Männer und Frauen für Anforderungen stellen. Ziel soll sein, die Sinnlosigkeit bzw. die notwendig eintretende Frustration zu illustrieren, die sich dabei einstellt, den angeblich existierenden Geschlechter- "Identitäten" hinterherzulaufen. |